Die grosse Frage, die sich alle immer stellen, ist, ob man durch die Nutzung von Social Networks eine bessere Positionierung in der organischen Suche erlangt.
Laut einer aktuellen Bitkom-Studie setzen mittlerweile fast 50% der deutschen Unternehmen auf sozialen Medien.
(Quelle: bitkom.org)
[Von Michael Freitag]
Jedes Unternehmen steht ab einem bestimmten Zeitpunkt vor der Frage, ob eine Teilnahme am Web 2.0 für die Erreichung firmeneigener Ziele Sinn macht, oder nicht. Obwohl diese Fragestellung auf den ersten Blick einfach erscheint und die Eröffnung einer beliebigen Plattform im Bereich der sozialen Netzwerke nur ein geringer Aufwand ist, muss (besser: darf) diese Frage nicht sofort ohne jegliche Kenntnisse der Sachlage und Einbeziehung verschiedenster Abteilungen beantwortet werden.
Denn: soziale Netzwerke sind vieles, nur eines nicht: Vergesslich.
Ein Schnellschuss in öffentlichen Kanälen kann sich rasch gegen das eigene Unternehmen richten und den Start in die virtuelle Welt zur Farce werden lassen. Es empfiehlt sich daher, den Start auf ausgewählten Plattformen mit Akribie vorzubereiten und eine Konzept zu erstellen, dass die Verantwortlichen Betreiber gegen jegliche Eventualitäten absichert und nach oben offene Entwicklungsmöglichkeiten lässt.
Während es um die Jahrhundertwende ausreichte, mit einer eigenen Unternehmensseite im Netz präsent zu sein, hat sich in den letzten zehn Jahren vieles verändert. Der Konsument, die Kunden und all jene, die aus diversen Gründen in Kontakt mit einem Unternehmen standen, traten noch stärker in den Mittelpunkt. Denn erstmals waren Konsumenten nicht nur stumme Konsumenten sondern Meinungsführer. Menschen, die ihre Meinung beispielsweise zu einem bestimmten Produkt oder eine Dienstleistung öffentlich und virtuell kundtun und damit auch bei entsprechender Follower-Anzahl im Stande sind, die Entwicklung eines Unternehmens in eine bestimmte Richtung zu beeinflussen: Positiv, negativ oder neutral. Im schlimmsten Falle droht ein so genannter „Shitstorm“, eine Auseinandersetzung zwischen Internet-Aktivisten und Unternehmen, der das eigene Ansehen nachhaltig beschädigen kann.
Ein Beispiel:
Greenpeace machte Anfang 2010 Nachforschungen öffentlich, dass Nestlé bei der Produktion des Palmöls, das wiederum für die Produktion von Kitkat verwendet wird, die Lebensräume der Orang-Utans zerstört. Daraufhin wurde von Greenpeace eine Kampagne in verschiedensten sozialen Netzwerken gestartet, im Zuge dessen auch ein abschreckendes Video produziert wurde.
Wie reagierte Nestlé?
Der Konzern ließ Fanseiten abschalten, das Video verbieten und wurde damit zur Angriffsfläche tausender Internet-User, die das Video erneut hochluden und so der Greenpeace-Kampagne zu einem enormen Bekanntheitsgrad verholfen. Nestlés Ansehen konnte erst durch die Durchführung öffentlichkeitswirksamer Gegenmaßnahmen davon erholen.
Die Kraft der Öffentlichkeit wurde unterschätzt. Und wenn nicht unterschätzt, dann zumindest anfangs (unverständlicherweise) nicht ernst genommen. Aus diesem Grund ist es nicht nur wichtig sondern essentiell, vor dem Start ins virtuelle Geschäftsleben einen Plan, ein Konzept, dadurch zu erreichende Ziele und vor allem einen (oder mehrere) Mitarbeiter zu benennen, der/die sich professionell um die virtuelle Reputation kümmert/n. Soziale Netzwerke sind ein Bestandteil der sozialen Medien (wie beispielsweise Blogs), ein Tummelplatz mit Marktatmosphäre, in denen man sich selbst präsentiert, sich mit anderen austauscht, Hilfeleistung anbietet, Informationen frühzeitig weitergibt und versucht, das eigene Unternehmen in das bestmögliche Licht zu rücken.
Es gibt hunderte soziale Netzwerke und damit auch hunderte Möglichkeiten, in ein Fettnäpfchen zu treten und das Gegenteil des Beabsichtigten zu erreichen. Genaueste Planung und Sorgfalt bei der Auswahl relevanter Plattformen für die eigene Präsentation ist neben einer permanenten Betreuung derselben unumgänglich. Es genügt längst nicht mehr, einfach nur „online“ zu sein und monatealten Content anzubieten. Im schlimmsten Falle finden sich auf einer Plattform nur längst bekannte Informationen oder ein schlecht geschriebener Blog zum Unternehmen ohne Mehrwert für die Öffentlichkeit. Nicht umsonst wird das Web 2.0 auch als „Mitmach-Netz“ bezeichnet. Jedoch kann man nur mitspielen, wenn es etwas zum Spielen gibt. Und ein Spiel macht nur dann wirklich Spaß, wenn es Regeln liefert, die eindeutig/leicht verständlich sind und von jedem eingehalten werden.
Doch welches Netzwerk ist das Geeignete? Darüber werde ich in meinen nächsten Beiträgen berichten.
Anfänger finden im eben erschienenen kostenlosen ebook “Das Google+ Buch für Jedermann” von Philipp Steuer eine Menge nützlicher Hilfestellungen, um das Optimum aus dem eigenen G+-Account herauszuholen.
Plus Eins - Das Google+ Buch für Jedermann
Jetzt kostenlos herunterladen!
Nach über drei Monaten Arbeit ist es vollbracht: Plus Eins - Das Google+ Buch (1.Version) für Jedermann kann ab sofort kostenlos heruntergeladen werden.
Download über http://www.dasgoogleplusbuch.de
Damit geht auch ein kleiner Traum von mir in Erfüllung, da es mir immer am Herzen lag, eine umfassende Google+ Anleitung zu schreiben - für all die, die wenig Zeit haben sich so intensiv wie ich damit zu beschäftigen.
Ich hoffe es gefällt euch - für Anregungen bin ich natürlich nach wie vor offen. Falls sich etwas bei Google+ ändert, wird es zukünftig auch im Buch geändert / angepasst werden.
Den ganzen Arbeitstag auf Facebook und Co. verbringen, so oder so ähnlich gestaltet sich der Beruf von Alina Lauchart beim Museumsqaurtier in Wien. Was sich noch alles hinter dem Begriff Online & Social Media Managerin verbirgt und wie sie dazu gekommen ist, erzählt Alina Lauchart in ihrem Interview.
Wichtige Frage vor allem für Unternehmen, die Social Media zur Erreichung eines besseren Suchmaschinen-Rankings einsetzen:
Kann Social Media dabei helfen, den Google-Rank zu verbessern?
Um das herauszufinden, hat TastyPlacment eine Studie durchgeführt. Dabei wurden sechs verschiedene Webseiten in sechs US-Städten nach einem bestimmten Muster erstellt:
Das Ergebnis ist wenig überraschend:
Design by Simon Fletcher. Powered by Tumblr.
© Copyright 2010